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Serie: Unsere Bundesliga Vereine – Teil 3: Hamburger Sport-Verein (HSV)

admin | 06/04/2010 in Fussballvereine | Kommentare (0)

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HSVHamburger Sportverein Wird von den Informationen des Hamburger SV ausgegangen, so dauert die Vereinsgeschichte nunmehr schon über 120 Jahre an. Es gibt allerdings auch Daten, dass die eigentliche Gründung erst im Jahr 1919 erfolgte. Damals schlossen sich drei Mannschaften zum Hamburger SV zusammen.

Noch vor der Gründung der Bundesliga wurden bereits Meisterschaften und Pokalspiele ausgetragen, an denen der neu gegründete Fußballklub Hamburger SV teilnahm. Auch wenn auf einen Titel verzichtet wurde, so war der Klub bereits vier Mal und 25 Mal Norddeutscher Meister. Während dieser Zeit wurde der Hamburger Sportverein insgesamt viermal Meister in der Nordmark. Doch damit war der Titelreigen zu dieser Zeit noch nicht zu Ende. So wurde der Verein sechsmal Norddeutscher Pokalsieger. Als Hamburg-Altonaer Meister ging die damalige Mannschaft insgesamt 16mal in die Geschichte des Fußballs ein. Zu der Zeit, als die Besatzungszone eingerichtet gewesen ist, wurde der Hamburger SV in den Jahren 1947 und 1948 Meister.

Mit der Gründung der Bundesliga wurde auch die Führung einer ewigen Tabelle eingeführt. Durch seine beeindruckenden Leistungen während der mehr als vier Jahrzehnte in der Bundesliga hat der Verein es auf den 3. Platz in dieser Tabelle gebracht. Unterstützt wird dieser Platz sicherlich durch die Tatsache, dass der Hamburger Sportverein mittlerweile der einzige Verein ist, der seit der Gründung der Fußballbundesliga ununterbrochen an jeder Spielzeit teilgenommen hat.

Natürlich kam und kommt es in der Geschichte von Hamburg immer zu spannungsgeladenen Derbys, die mittlerweile bestimmt Kultstatus besitzen. Die Gegner lautet in diesem Fall zum einen regelmäßig Werder Bremen. Allein seit Bestehen der Bundesliga sind der Hamburger SV und Werder Bremen in 45 Jahren mindestens zweimal im Jahr aufeinander getroffen. In der Saison 2008/2009 kam es allerdings gleich vier Mal zu einem Derby der Mannschaften.

Eine weitere bedeutende Mannschaft im Sinne der Derbys ist der FC Sankt Pauli, der ebenfalls aus der Hansestadt stammt. Gerade diese Partien haben ihren ganz besonderen Reiz. So sind die Klubs in den sieben Jahren der Zugehörigkeit des FC Sankt Pauli mindestens 14mal aufeinander getroffen.

Hochkarätig war und ist auch stets die Trainerauswahl des Hamburger SV. In den ersten beiden Jahrzehnten der Bundesliga befanden sich Namen wie Georg Gawliczek, Kuno Klötzer, Rudi Gutendorf, Branko Zebec und Ernst Happel unter den Trainern. Von diesen war Kuno Klötzer mit drei Titeln – Europapokalsieger der Pokalsieger und zweimaliger Teilnehmer am DFB-Finale des Pokals, davon mit einer siegreichen Teilnahme – ziemlich erfolgreich. Ein ebenso erfolgreicher Trainer für den HSV war Ernst Happel. Insgesamt holte er mit seinen Mannschaften drei Deutsche Titel, einen internationalen Titel und eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb.

Es folgten unter anderem Willi Reimann, Benno Möhlmann, Klaus Toppmöller und Thomas Doll. Da Huub Stevens seinen Vertrag nicht verlängerte, folgte ihm zum 1. Juli 2008 Martin Jol auf den Trainerstuhl des Hamburger Sportvereins.

In der Fußballbundesliga spielt der Hamburger Sportverein seit dem Gründungsjahr 1963 mit. Seit dieser Zeit brachte der Hamburger Klub zahlreiche große Spieler hervor. Allen voran dürfte sicherlich Uwe Seeler zu nennen sein, der auch als „UnsUwe“ bekannt wurde. Zu den weiteren bekannten Spielern aus den Reihen des Klubs gehören unter anderem Manfred Kaltz, Horst Hrubesch, Peter Nogly, Willi Reimann und Rudi Kargus. Viele dieser Spieler kamen durch die Berufung in die Deutsche Nationalmannschaft zu besonderen Ehren, da sie viele Länderspiele bestritten haben und erfolgreich waren.

Zudem haben viele Spieler während ihrer aktiven Zeit ihrem Hamburger Sportverein durch besondere Qualitäten zu Ehren verholfen. Da war zum Beispiel Manfred Kaltz, dessen Begabung für die so genannte Bananenflanke weit über die Grenzen von Hamburg bekannt war. Ebenso wertvoll für den Hamburger Sportverein war Horst Hrubesch mit seiner Begabung beim Kopfballspiel. Diese brachte ihm zwangsläufig den Spitznamen des Kopfballungeheuers ein. Außerdem begannen einige Spieler eine erfolgreiche Trainerlaufbahn einzuschlagen. Zum einen war dies Felix Magath, der als Trainer bei Wolfsburg sehr schnell erfolgreich geworden ist. Weitere wichtige Trainer sind Wolfgang Rolff und Thomas Doll.

Die Liste könnte sicherlich noch endlos ausgeführt werden, da es viele großartige Spieler aus den Reihen des Vereins gab. Außerdem spielten jedoch zahlreiche weltbekannte Fußballspieler, die von anderen Vereinen geholt wurden, beim Hamburger Sportverein. Dies waren beispielsweise Franz Beckenbauer und Kevin Keegan. Einer der bekanntesten Spieler der heutigen Zeit ist Rafael van der Vaart.

Mit diesen bekannten Spielern gelang den jeweiligen Hamburger Mannschaften der Gewinn verschiedener Titel. Im Jahr 1983 gewann der Hamburger SV der Gewinn im Europapokal der Landesmeister. Bereits sechs Jahre vorher hatte sich der Fußballklub den Europapokal der Pokalsieger geholt. In den Jahren 2005 und 2007 erreichte die Mannschaft den Gewinn des UI-Cups.

Zu den Zeiten der Bundesliga holte der Hamburger Sportverein dreimal die Deutsche Meisterschaft und dreimal den Deutschen Pokal. Und auch der Deutsche Ligapokal wurde zweimal gewonnen. Sogar der Hallenpokal wurde im Jahr 1987 durch den Hamburger Klub gewonnen. Wie viele Titel werden den zahlreichen bisher erreichten Titeln noch folgen?


Serie: Unsere Bundesliga Vereine – Teil 1: FC Bayern München

admin | 09/03/2010 in Fussballvereine | Kommentare (0)

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Der FC Bayern München ist der erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Mit 21 Meistertiteln und 14 DFB-Pokalsiegen ist der FC Bayern sowohl deutscher Rekordmeister als auch Rekordpokalsieger. Außerdem liegt er auf Platz 1 der ewigen Tabelle der Bundesliga. Darüber hinaus gewann der FC Bayern München viermal die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister der UEFA, zweimal den Weltpokal sowie je einmal den Pokal der Pokalsieger und den UEFA-Cup.

Der FC Bayern München hat mehr als 147.000 Vereinsmitglieder und spielt seit 1965 ohne Unterbrechung in der 1. Fußball-Bundesliga. Außerdem gibt es noch eine zweite Fußballmannschaft des FC Bayern, die in der 3. Liga spielt sowie eine Fußball- Frauenmannschaft.

Vereinsgeschichte

Die überaus erfolgreiche Geschichte des FC Bayern München begann am 27. Februar 1900. An diesem Tag kam es zur Trennung von dem Sportverein MTV München 1879, da es schwere Differenzen über die weitere Entwicklung der Fußballabteilung des Vereins gab. Noch am selben Tag wurde der FC Bayern München gegründet, dessen erster Vorsitzender Franz John wurde. Erste Vereinsfarben waren Blau-Weiß. Das erste Spiel des neu gegründeten Vereins fand im März 1900 gegen den 1. Münchener FC statt und endete mit 5:2 für den FC Bayern. Als erste Spielstätte erhielt der Verein ein Grundstück an der Clemensstraße von verschiedenen Geschäftsleuten geschenkt.
Im Jahr 1902 fand das erste von vielen traditionsreichen Derbys zwischen dem FC Bayern München und seinem großen Lokalrivalen TSV 1860 München statt, das der FC Bayern mit 3:0 für sich entschied. Ein weiterer traditioneller Derby-Gegner wurde der 1. FC Nürnberg. 1906 kam es zu einer Fusion mit dem Münchener Sportclub und die Vereinsfarben wechselten nun von Blau-Weiß zu Rot-Weiß. Ein Jahr später mussten die Bayern an die Leopoldstraße umziehen. 1910 nahm der Verein erstmals an der Süddeutschen Meisterschaft teil und belegte auf Anhieb Platz 2.
Nach Ende des 1. Weltkrieges kam es zur Trennung zwischen dem FC Bayern und dem MSC München. Stattdessen fusionierte der Club mit dem Turnverein Jahn zum TuSpV Bayern. Doch schon 1924 kam es wieder zur Trennung und die Münchener nannten sich nun endgültig FC Bayern München.

1926 gewann der FC Bayern erstmals die Süddeutsche Meisterschaft. Nach mehreren vergeblichen Versuchen folgte 1932 schließlich auch der erste Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft durch ein 2:0 Erfolg über Eintracht Frankfurt.

Von 1933 – 1945 spielte der FC Bayern München in der Gauliga Bayern bzw. Südbayern. Diese Jahre waren sportlich wenig erfolgreich. Erst 1944 konnte der Verein wieder Süddeutscher Meister werden.
Da nach dem Ende des 2. Weltkrieges alle Vereine verboten wurden, gründete sich der Verein 1945 erneut. Sportlich begannen schwierige Jahre für den FC Bayern, der 1955 sogar erst- und einmalig in seiner Geschichte abstieg. Doch bereits in der Folgesaison stiegen die Münchener wieder auf. 1957 gelang dem FC Bayern dann auch erstmals der Gewinn des DFB-Pokals. 1964 bestritt Franz Beckenbauer, der wohl berühmteste Spieler des FC Bayern München, sein erstes Spiel und ein Jahr später gelang der Aufstieg in die 1963 gegründete Fußball-Bundesliga.

Der FC Bayern München brauchte nicht lange, um sich in der obersten deutschen Spielklasse zurecht zu finden und belegte bereits in der ersten Saison Platz 3. 1967 gewann die Mannschaft durch einen 4:0 Erfolg über den Hamburger SV zum zweiten mal den DFB-Pokal. 1969 gelang dem bayerischen Verein mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der endgültige Durchbruch. Darüber hinaus hatte man den bislang größeren Lokalrivalen TSV 1860 München sportlich und auch in der Gunst des Publikums überholt.

Mit den 70er Jahren begann die große Zeit des FC Bayern München unter Trainer Udo Lattek. Von 1972 – 74 wurde der Verein dreimal hintereinander deutscher Meister und war nun die Nummer 1 im deutschen Fußball. Auch international gelang dem Münchener Verein der große Durchbruch. Von 1974 – 1976 holte der FC Bayern München dreimal nacheinander den Europapokal der Landesmeister und gewann 1976 auch den Weltpokal.
Nachdem Udo Lattek den Verein verlassen hatte, begann eine Periode des Umbruchs für den FC Bayern. Nach weniger erfolgreichen Jahren, wurde 1979 Ex-Spieler Uli Hoeneß Manager des FC Bayern und prägte diesen bis in die heutige Zeit. 1980 fand der Club aus München den Anschluss wieder und wurde erneut Deutscher Meister. 1983 kehrte Udo Lattek wieder zum FC Bayern zurück und wurde von 1985 – 87 wiederum dreimal hintereinander Deutscher Meister mit dem Verein. Man erreichte auch wieder das Endspiel des Pokals der Landesmeister, musste sich jedoch dort dem FC Porto mit 1:2 geschlagen geben.

Nach Ende der Ära Lattek begann eine Phase der wechselnden Trainer, die bis Ende der 90er Jahre andauerte. Mit Jupp Heynckes, Sören Lerby, Erich Ribbeck, Giovanni Trappatoni und Otto Rehagel kamen und gingen die Trainer mit unterschiedlichem Erfolg. Zwischenzeitlich coachte sogar Franz Beckenbauer vorrübergehend die Mannschaft und holte 1996 erstmalig den UEFA-Pokal. Erst 1998 fand der Verein mit Ottmar Hitzfeld einen geeigneten Trainer, der eine neue Ära einleitete und den FC Bayern wieder zu nationaler Dominanz führte. Auch international gelangen 2001 mit dem Gewinn der Champions League und des Weltpokals wieder große Erfolge.

Nach Ottmar Hitzfeld wurde Felix Magath 2004 Trainer des FC Bayern München, der 2005/06 zweimal das Double holte. Doch nach einer mäßigen Saison wurde Felix Magath 2007 durch seinen Vorgänger Ottmar Hitzfeld ersetzt, der 2008 erneut das Double für die Münchener holte.

Nach dem Ende der Ära Hitzfeld wurde überraschend Ex-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann als Coach für den FC Bayern verpflichtet, der zahlreiche Verbesserungen ankündigte. Doch nach einer mäßigen Saison wurde Klinsmann bereits im April 2009 wieder entlassen und interimsmäßig duch Jupp Heynckes ersetzt. Neuer Trainer des FCB wird ab Juli 2009 der Niederländer Louis van Gaal.

Erfolge

Der FC Bayern München ist mit Abstand der erfolgreichste deutsche Fußballverein. Er wurde Deutscher Meister in den Jahren 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006 und 2008. Den DFB-Pokal gewann der FCB in den Jahren 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005, 2006 und 2008. Darüber hinaus gewann der Verein 1997, 1998, 1999, 2000, 2004 und 2007 den Ligapokal.

International gewann der FC Bayern in den Jahren 1974, 1975 und 1976 den Europapokal der Landesmeister und 2001 die UEFA-Champions-League. Darüber hinaus holte der Verein 1967 den Europapokal der Pokalsieger, 1996 den UEFA-Cup sowie 1976 und 2001 den Weltpokal.

Derbys

Zu den regionalen Rivalen des FC Bayern München gehört vor allem der TSV 1860 München, gegen den die Bayern über zweihundertmal spielten. Dabei gab es 105 Siege für den FCB, 49 Siege für den TSV 1860 und 50 Unentschieden. Ein weiterer Derbygegner ist der 1. FC Nürnberg. Auch die Duelle gegen den VFB Stuttgart gelten als Südderby.

Ehemalige Spieler

Zu den prägendsten Spielern des FCB, die auch Bestandteil der „Hall of Fame“ sind, gehören u.a.: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Giovane Elber, Klaus Augenthaler, Paul Breitner, Hans-Georg Schwarzenbeck, Bixente Lizarazu und Mehmet Scholl.

Stadion

In den ersten Jahren nach seiner Gründung wechselte der FC Bayern mehrmals seine Spielarenen, die wegen des zunehmenden Zuschauerinteresses mit der Zeit immer größer wurden. Von 1925 – 1972 spielte der Verein im Grünwalder Stadion. 1972 kam es zum Wechsel in das Münchener Olympiastadion. 2005 erfolgte der Umzug in die modernere Allianz-Arena, die bis zu 69.000 Zuschauern Platz bietet.